
Schule Pfäffikon ZH
Die Herausforderung
Die Schule Pfäffikon ZH wollte ihr Sportmaterial für die Vereine öffnen. Eine Arbeitsgruppe aus Schule, Hauswartung, Lehrpersonen und Vereinen stellte dafür eine Bedingung: nur mit einem Instrument, das Ordnung und Überblick schafft. Schadenmeldungen kamen bisher über alle Kanäle: mündlich, per Telefon, an Lehrpersonen oder direkt an den Hauswart. Ob etwas schon gemeldet war, wusste niemand, und so wurde dasselbe Gerät auch schon zweimal bestellt. Wer melden wollte, musste zuerst eine Telefonnummer suchen, eine Mail schreiben und Fotos zusammensuchen. Also meldete man nicht. Microsoft 365 half nicht weiter: Externe brauchen dort ein Login, und bei einem offenen Formular weiss man nicht, wer gemeldet hat.
Die Lösung
Mit Schulleiter Andi Räz haben wir meldepunkt entwickelt. An jedem Raum, jeder Halle und jedem Geräteraum hängt ein Aushang mit QR-Code. Wer etwas sieht, scannt den Code, wählt «kaputt», «unaufgeräumt» oder «in Ordnung», macht ein Foto und sendet ab. Ohne App und ohne Login dauert das rund 30 Sekunden. Im internen Bereich sieht die Hauswartung jeden Fall mit Ort, Foto und Verlauf. In der Triage werden die Zuständigkeiten verteilt, und acht Status zeigen, wo ein Fall steht. Zugang gibt es nur auf Einladung, angemeldet wird per Link ohne Passwort, und die Daten liegen in der Schweiz. Eine Testumgebung zum Scannen und Melden hat vorab auch den Hauswart überzeugt. Aus dem Projekt ist ein eigenes Produkt geworden: meldepunkt.ch.

Was sich verändert hat
Der Betrieb startet im Januar 2027. Zahlen zur Wirkung folgen nach den ersten Monaten.
«Enis hat meine Idee extrem gut verstanden, verfeinert und umgesetzt, mit vielem, womit ich nie gerechnet hätte.»
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